Ultraschalltherapie

Die Ultraschalltherapie wird augrund ihrer vielschichtigen Wirkungen der Mechanothermotherapie zugeordnet.

Je nach Therapieparameter (Behandlungsfrequenz, Schallart, Dosis, Behandlungsdauer und -turnus) steht bei der Ultraschallbehandlung eine thermische Wirkung (Wärmeentwicklung an reflektierenden Grenzschichten des Gewebes, z.B. Knochen, Gelenke) oder eine Mikromassage im behandelten Gewebesegment im Vordergrund. Mit wasserdichten Behandlungsköpfen aus biokompatiblen Titan - Standard bei PHYSIOMED-Geräten - ist auch eine subaquale Behandlung möglich.

Die Wirkungen der Ultraschalltherapie können wie folgt zusammengefaßt werden:

  • Hyperämisierung
  • Beschleunigung von Stoffwechselfunktionen (Microzirkulation, Diffusionsvorgänge)
  • Erhöhung der Dehnbarkeit von Bindegewebsstrukturen (Kollagenfasern)
  • Schmerzlinderung
  • Muskuläre Detonisierung und Spasmuslösung 
  • Beschleunigung von Heilungsprozessen 
  • Stimulierung der Frakturheilung

Da Ultraschall von Luft reflektiert wird, verwendet man zur optimalen Übertragung der Schallwellen vom Ultraschallkopf zum Gewebe ein Koppelungsmittel (Ultraschall-Gel) oder beschallt unter Wasser (subaqual).

 

TPS

Das Akronym TPS (gerätespezifisch) setzt sich aus den spanischen Begriffen „Tiempo“ (Zeit), „Potencia“ (Leistung) und „Superficie“ (Fläche) zusammen. Es steht für eine exaktere Dosierungsstrategie in der Ultraschalltherapie nach dem spanischen Spezialisten für Elektrotherapie Prof. J. M. Rodríguez Martín. Neben der abgegebenen Dosis in W/cm2 werden Behandlungsfläche und -zeit berücksichtigt, um dem Gewebe eine genau definierte Energiemenge in J/cm2 zu verabreichen. In allen Ultraschall-Therapiegeräten der Expert-Line steht das innovative Ultraschalldosierungsprogramm TPS erstmalig und in bedienfreundlicher Form zur Verfügung.